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Neben
seiner reizvollen Lage an den Osterseen hat
Iffeldorf auch
zwei
herausragende Sehenswürdigkeiten zu bieten: Die
Pfarrkirche St. Vitus
und die Kapelle Maria im Heuwinkl. Frisch renoviert stellt sich
St. Vitus dar; das kunsthistorische Juwel ist im Kern gotisch. Die ursprüngliche
Kirche wurde bei dem verheerenden Großbrand von 1699
zerstört. Sofort
begann man damals mit dem Wiederaufbau. Die Einweihung ist für
1708 belegt.
Mitte des18. Jahrhunderts erfolgte die Rokoko-Innenausstattung.
Der zart,
dezent gefasste Wessobrunner Stuck stammt von
Franz Xaver
Schmuzer
(1713-1775), der auch die Dekorationen von Steingaden und Oberammergau schuf.
Die ausgezeichneten Fresken von St.Vitus malte
Johann Jakob Zeiller
(1708-1783) aus Tirol, zu dessen Werken auch das Kuppelfresko der Klosterkirche
in Ettal zählt.
 Eine Besonderheit ist die am Ostrand des Dorfes gelegene
Heuwinklkapelle, eine Marienwallfahrtsstätte ersten Ranges. Die spätgotische
Madonna stammt ursprünglich aus St.Vitus; sie wurde dann im 17. Jahrhundert
in einer Eiche am Heuwinklberg aufgestellt. Da immer mehr Pilger kamen, wurde
eine hölzerne Kapelle erbaut. Nachdem diese bald zu klein wurde, ließ das Kloster
Wessobrunn die Barockkapelle errichten. 1701 wurde sie feierlich eingeweiht.
Ihr Baumeister und
Stuckator war Johann Schmuzer (1642-1701),
ein Mann von überregionalem Ruf.
Die Beliebtheit der Heuwinklkapelle und
ihre Bedeutung für die Volksfrömmigkeit sind bis heute - nahezu - ungebrochen.
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