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Iffeldorf
ist erstmals Anfang bzw. Mitte des 12. Jahrhunderts
urkundlich genannt in den Traditionen der Klöster St.
Ulrich und Afra in Augsburg sowie im Chronicon
Benedictorum. In verschiedenen Urkunden erscheint der
Ortsname in den Formen Uphelendorf und Uffilindorf. Die
Bezeichnung deutet darauf hin, dass die Siedlung durch
Angehörige der Sippe Uffo gegründet wurde.
Die Herren von
Iffeldorf, die zur Gefolgschaft der Grafen von Andechs
gehörten, setzten sich um 1200 in den Grafen von
Eschenlohe fort. Sie hatten Besitzungen um Iffeldorf,
besaßen die Burg Lichteneck bei Aidling sowie die
Gebiete um Murnau und Eschenlohe bis Garmisch.
Iffeldorf war
eine Hofmark im Besitz der Mochfreien von Iffeldorf und
späteren Grafen von Eschenlohe und fiel Ende des 12.
Jahrhunderts an die Herren von Seefeld-Peißenberg.
1385
wurde zum ersten Mal das Geschlecht der Höhenkirchner in
Iffeldorf urkundlich erwähnt, ein Geschlecht, das auch
die Hofmark Königsdorf besitzt. Ihr Schloss befand sich
auf dem Grund der heutigen Schule.
1653 wurde die
Hofmark an das Kloster Wessobrunn veräußert.
1698 verheerte
ein Brand den Ort. Dabei wurde auch die Pfarrkirche ein
Opfer der Flammen.
Als 1803 mit
der Säkularisation die Auflösung der geistlichen
Reichsstände verfügt wurde, fiel auch die Hofmark der
Enteignung zum Opfer und gelangte unter die Oberhoheit
des Staates. |